Gelbrote Taglilie

Hemerocallis fulva

Gelbrote Taglilie/Hemerocallis fulva

Das natürliche Verbreitungsgebiet der meisten wildwachsenden Varietäten der Gelbroten Taglilie sind die gemäßigten und tropischen Gegenden von Korea, China und Japan. Die Varietät angustifolia wächst in Indien. 1561 nannte Conrad Gessner die Art unter dem Namen „Lilium rubens arundiarium“ erstmals in Europa. Im 17. Jahrhundert wilderte die Kulturvarietät ‚Europa‘ in England aus, breitete sich im restlichen Europa und, nach ihrer Einfuhr dort Ende des 19. Jahrhunderts, auch in Nordamerika aus. In ganz Deutschland mit Ausnahme küstennaher Standorte sowie in Österreich ist sie wild wachsend vereinzelt zu finden. Die Pflanze ist robust, verträgt allerdings keine Staunässe. Sie benötigt einen pH-Wert im Boden von rund 6–8. Die Gelbrote Taglilie wächst in Höhenlagen zwischen 0 und 1000 Metern auf Wiesen, in offenen Wäldern und an Ruderalstandorten wie Wegrändern oder sogar Müllhalden. Die chinesische Varietät Hemerocallis fulva var. fulva kann in Höhenlagen bis zu 2500 Metern vorkommen.

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