Lederhülsenbaum/ Gleditsia
Die Gleditschien (Gleditsia), auch Lederhülsenbäumegenannt, sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Caesalpinioideae innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler(Fabaceae). Die 12 bis 14 Arten sind in den gemäßigten und subtropischen Regionen Nord- und Südamerikas sowie in Teilen des gemäßigten und subtropischen Asiens und im tropischen Afrika verbreitet.
Gleditsia-Arten wachsen als sommergrüne Bäume, die sich durch eine weit ausladende Gestalt auszeichnen. Sie ähneln damit den Robinien, mit denen sie jedoch nicht näher verwandt sind. Die meisten Gleditschien-Arten tragen starke einfache oder verzweigte Dornen am Stamm und an den Ästen. Die Laubblätter der Gleditschien sind an Kurztrieben einfach-, an Langtrieben aber doppelt-gefiedert; sie stehen gegenständig. Die Nebenblätter sind klein.
Eurosiden I
Ordnung: Schmetterlingsblütenartige (Fabales)
Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Unterfamilie: Johannisbrotgewächse (Caesalpinioideae)
Tribus: Caesalpinieae
Gattung: Gleditschien
Wissenschaftlicher Name: Gleditsia
Entdecker: Carl von Linné (latinisiert Carolus Linnaeus; vor der Erhebung in den Adelsstand 1756 Carl Nilsson Linnæus; * 23. Mai 1707 in Råshult bei Älmhult; † 10. Januar 1778 in Uppsala) war ein schwedischer Naturforscher, der mit der binären Nomenklatur die Grundlagen der modernen botanischen und zoologischen Taxonomie schuf. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „L.“. In der Zoologie werden „Linnaeus“, „Linné“ und „Linnæus“ als Autorennamen verwendet.
Gleditschien tolerieren Hitze, treiben relativ spät aus, bilden eine ausladende, schattenspendende Krone und werfen nicht so große Früchte wie Kastanien ab. Sie beschatten die Mariahilfer Straße in Wien und sollen ab 2022 in Vöcklabruck mit anderen Arten ein grünes Band vom Stadtplatz via Salzburgerstraße bis zum Bildungscampus bilden.